Die Bühne.
Keynotes, Workshops, C-Level Crashkurs, Webinare, KI Skills Lab. Seit 2013 auf der Bühne, seit 2020 mit KI-Fokus.
Zu den KeynotesDr. Hubertus Porschen, Jahrgang 1982, geboren in Bergisch Gladbach, lebt in Köln. 11 Gründungen seit 2009, über 600 Keynotes seit 2013, promoviert in Marburg. Autor „Digitaler Suizid". Top 100 Speakers Excellence 2026.
Angefangen mit Lutschern auf dem Schulhof. Heute vor den Geschäftsführern der Commerzbank-Mittelstandskunden, vor Vorständen der Wohnungswirtschaft, vor Inhabern von Familienunternehmen — und spreche über Künstliche Intelligenz im Mittelstand. Dazwischen: zwei Börsengänge (NanoRepro, Formycon), elf eigene Gründungen — drei davon explizit gescheitert, inklusive App-Arena-Insolvenzverfahren —, drei Amtszeiten Bundesvorsitz der Jungen Unternehmer, drei Jahrgänge Juror beim Digital Champions Award (2020–2022) und ein Buch, das unbequem einschlägt.
Diese Seite ist die ungekürzte Version. Mit Daten, Orten, Mitgründern, Lehren — ohne die übliche Speaker-Hochglanz-Glättung.
Ich arbeite nicht für Behörden. Nicht für DAX-Konzerne. Der Mittelstand — Familienunternehmen, Hidden Champions, inhabergeführte Mittelständler — ist die wirtschaftliche Wirbelsäule dieses Landes.
Von Joseph Schumpeter und Wilhelm Röpke kommt die ökonomische Grundierung: Unternehmertum ist schöpferische Zerstörung. Von Friedrich August von Hayek kommt die Skepsis gegenüber zentraler Planung.
Heute spreche ich vor Entscheidern, die dieselbe Sprache verstehen: die haben, die hatten, die verlieren können. Menschen mit Haut im Spiel.
Chronologisch. Mit Orten, Daten, Mitgründern. Auch das, was nicht geklappt hat.
Geboren 1982 in Bergisch Gladbach. Aufgewachsen in einem Umfeld, das Leistung selbstverständlich fand und Selbstständigkeit nicht erst lernen musste.
Die erste eigene Bilanz lief auf dem Schulhof: Lutscher im Großhandel einkaufen, einzeln verkaufen, Marge mitnehmen. Es war kein Spiel — es war die Erkenntnis, dass Cashflow nichts mit Theorie zu tun hat. Diese Schulhof-Logik ist nie verschwunden.
Studium der Betriebswirtschaftslehre an der Philipps-Universität Marburg. Parallel als Begleiter bei zwei Börsengängen aktiv: NanoRepro AG und Formycon AG. Kapitalmarkt aus erster Hand, nicht aus dem Lehrbuch.
Was ich mitgenommen habe: Bewertung, Investorenkommunikation, Pflichtangaben, Mehrheitsverhältnisse — und das Gefühl dafür, wie wenig die akademische Diskussion über die operative Realität von Unternehmen aussagt.
Promotion in Volkswirtschaftslehre an der Universität Marburg. Geprägt von liberalen Ökonomen: Joseph Schumpeter (schöpferische Zerstörung), Wilhelm Röpke (Ordnungspolitik mit Maß) und Friedrich August von Hayek (Wissensproblem zentraler Planung).
Das ist kein zufälliges Namensdropping. Diese drei sind das Fundament, von dem aus ich heute auf KI-Strategie schaue: Innovation entsteht dezentral, nicht durch Förderprogramme; Märkte sind Entdeckungsverfahren; und kein Vorstand kennt sein Unternehmen so gut wie der Sachbearbeiter, der jeden Tag damit arbeitet.
Erste Gründung mit echter Geschäftsführer-Verantwortung. Premium-Food, Kaviar-Produktion, Börsenmantel, mehrere Mitgründer. Parallel zur Promotion. Direkt nach der Gründung: Finanz- und Immobilienkrise. Liquiditätsklemme.
Pivot weg von der Produktion, hin zum Handel. Ich bin als Geschäftsführer ein Jahr lang durch Deutschland gefahren, habe Kaviar an Sterne-Restaurants und Händler verkauft. Aus der Not eine Tugend: Wir haben einen Red-Bull-ähnlichen Kühlschrank zum Kaviar-Kühlschrank umdesignt — am Ende habe ich nicht den Kaviar verkauft, sondern den Kaviar-Kühlschrank mit Kaviar drin.
Nach 1,5 Jahren ausgestiegen. Erste Lektion: Geschäftsmodell vor Idee. Ich habe mich im Klein-Klein verloren statt zu skalieren. Leading-by-Example als „ich mache alles selbst" funktioniert nicht.
Gegründet zusammen mit Sebastian Buckpesch. iConsultants GmbH auf der Beratungsseite — Digital-Consulting für Mittelstand und Konzern. App-Arena GmbH als Produktseite — Web-Applikationen, hauptsächlich Tippspiele, Gewinnspiele, Adventskalender. Sehr viele Sparkassen, sehr viele Volksbanken, plus Mittelstand und Konzerne als Kunden.
In der Spitze über 40 Mitarbeiter gleichzeitig in der App-Arena, insgesamt sind über die Jahre wesentlich mehr Menschen durch das Unternehmen gegangen. Versuch der Umstellung auf SaaS-Self-Service mit Online-Shop. Das Problem: Wir haben unsere Produkte zu günstig verkauft (komplette Online-Konzepte für 500 Euro), Vertrieb nicht professionell genug, Produktentwicklung nicht professionell genug. Dazu Konflikte im Gründerteam, viele Business Angels, relativ viele Gesellschafter operativ involviert.
iConsultants: geordnet abgewickelt — keine Insolvenz. App-Arena: Insolvenzantrag 2020, Verfahren bis 2025. Wir Gründer haben persönlich für einen großen Teil des Fremdkapitals gehaftet, mussten zurückzahlen plus Vergleichssumme an den Insolvenzverwalter, um den Vorwurf der Insolvenzverschleppung zu vermeiden.
Lektion: Innovative Gründungen scheitern in 9 von 10 Fällen — wir gehörten dazu. Unternehmertum ist Hochleistungssport, nicht Glück. Diese fünf Jahre Insolvenzbearbeitung sind kein Makel, sondern die Voraussetzung dafür, dass die heutige Beratung trägt.
Mehrere Jahre ehrenamtliche Nachhilfe für Kinder mit Migrationshintergrund in Köln-Kalk. Keine Bühne, keine Kamera. Es war die Phase, in der ich am meisten darüber gelernt habe, wie Bildung — und der Mangel daran — Lebenswege entscheidet.
Gehört nicht in eine klassische Speaker-Vita. Steht hier trotzdem.
2013–2015 Regionalkreisvorsitz Köln der Jungen Unternehmer im Verband Die Familienunternehmer e.V.
2015–2018 Bundesvorsitzender. Drei Amtszeiten. Über 300 Gespräche mit Bundestagsabgeordneten, parteiübergreifend, mit klarer Kante zu Unternehmertum, Bildung, Steuern, Bürokratieabbau und Digitalpolitik.
Diese Phase war die Schule, in der ich gelernt habe, vor Entscheidern zu sprechen, die das Risiko persönlich tragen. Bühnen vom Bundeskanzleramt bis zum Familienunternehmer-Tag, mediale Reichweite, Politik-Erfahrung — und die Bestätigung: Deutschland verliert nicht wegen zu wenig Technologie. Deutschland verliert wegen zu wenig Handlungsbereitschaft.
Erschienen 2018 im Status Verlag. Zentrale These: Deutschland scheitert nicht an fehlender Technologie, sondern an fehlender Handlungsbereitschaft. Acht Jahre später schärfer zutreffend als je zuvor — KI hat das Tempo der Argumentation noch einmal verdoppelt.
Im Buch unter anderem: Kapitel 4 zu Unternehmertum und Pioniergeist, mit Kernsätzen wie „Gründen ist nicht schwer, Unternehmer sein dagegen sehr" und „Kopf braucht Kapital".
Genossenschaftliche Volksbank in Bergisch Gladbach. Mitglied des Aufsichtsrats seit 2019. Aus Überzeugung zum genossenschaftlichen Wesen — dezentrale Eigentümer-Struktur, Kunden gleichzeitig Mitglieder, regionale Wertschöpfungskreisläufe.
Die Genossenschaftsbank ist die institutionelle Übersetzung dessen, was ich an Schumpeter, Röpke und Hayek gelernt habe.
Gegründet 2019/2020. Geschäftsfelder: Keynotes, Workshops, C-Level Crashkurs, Webinare, KI Skills Lab. Seit 2020 vollständig auf Künstliche Intelligenz im Mittelstand fokussiert.
Mehr als 600 Vorträge seit 2013, deutschlandweit und in der DACH-Region, deutsch oder englisch. Ausschließlich für den Mittelstand: Familienunternehmen, Hidden Champions, inhabergeführte Mittelständler. Keine DAX-Konzerne, keine Behörden, keine Politikbühne.
Externe Einheit, die die digitale Marktbearbeitung in einem mittelständischen Konzern revolutioniert hat. Komplett neues Team aufgebaut, eineinhalb Jahre operativ geführt, dann ins Hauptunternehmen überführt.
Diese Phase ist der Grund, warum die heutige Beratung nicht nur Strategie auf PowerPoint ist. Sie hat den Beleg geliefert: Mittelständische Strukturen lassen sich digital transformieren — wenn man Kultur und Technologie im richtigen Verhältnis adressiert. Hier ist die 30/70-Regel entstanden, die heute die Arbeit der AI Transformation Partners prägt.
Drei Jahrgänge in Folge als Juror beim Digital Champions Award (Telekom & Handelsblatt) für digitale Transformation im deutschen Mittelstand.
Parallel weitere Jurymandate: Invention Gründerpreis der Familienunternehmer für Startup-Förderung sowie der Hochschullehre-Award für Digitalisierung in der akademischen Ausbildung — letzterer in Funktion als Bundesvorsitzender Die Jungen Unternehmer.
Gegründet zusammen mit Kai Michael Schäfer. Operative KI-Beratung für Mittelständler zwischen 50 und 3.000 Mitarbeitenden. Zielgruppe: Geschäftsführung und Vorstand mit Umsetzungsdruck, nicht nur Strategie-Bedarf.
Leistungsbild: Audits, die zeigen, wo das Unternehmen wirklich steht. Strategien, die zum Geschäftsmodell passen. Technische Implementierung mit dediziertem Senior-Personal. Enablement-Programme, die Mitarbeitende mitnehmen, statt sie zu überrollen. 30 Prozent Technologie, 70 Prozent Kultur und Enablement.
Aufnahme in die „Top 100 Speakers Excellence" 2026 — Ranking der einflussreichsten Vortragsrednerinnen und Vortragsredner im deutschsprachigen Raum.
Das ist die externe Bestätigung dessen, woran ich seit 2013 arbeite: Klartext vor Kuschelkurs, Substanz vor Show, Mittelstand vor Konzern.
Ein Klick, ein Video. Was Sie auf der Bühne erwartet — in unter einer Minute.
Die Bühne und die Werkbank. Beide gehören zusammen.
Keynotes, Workshops, C-Level Crashkurs, Webinare, KI Skills Lab. Seit 2013 auf der Bühne, seit 2020 mit KI-Fokus.
Zu den KeynotesMit Kai Michael Schäfer. Operative KI-Beratung für den Mittelstand. 30 Prozent Technologie, 70 Prozent Kultur.
Zur BeratungEntscheider im Mittelstand tragen das Risiko persönlich, entscheiden schnell und haften mit ihrem Namen. Das ist der einzige Resonanzraum, in dem KI-Transformation ohne Gremien-Schleifen möglich ist.
Drei von elf: Aqua Primus GmbH (2009, Frühphase beendet), iConsultants GmbH (geordnet abgewickelt), App-Arena GmbH (Insolvenzantrag 2020, Verfahren bis 2025). In der Spitze über 40 Mitarbeitende gleichzeitig in der App-Arena, insgesamt deutlich mehr durch das Unternehmen gegangen. Mehr Detail: /scheitern.
2009 in Marburg gegründet, parallel zur Promotion. Premium-Food, Kaviar-Produktion. Direkt nach Gründung kam die Finanz- und Immobilienkrise. Pivot zur Handelslogik, ein Jahr durch Deutschland zu Sterne-Restaurants und Händlern. Aus der Not eine Tugend: Wir haben einen Red-Bull-ähnlichen Kühlschrank zum Kaviar-Kühlschrank umdesignt — am Ende habe ich nicht den Kaviar verkauft, sondern den Kaviar-Kühlschrank mit Kaviar drin. Nach 1,5 Jahren ausgestiegen. Erste Lektion: Geschäftsmodell vor Idee.
Insolvenzantrag 2020, Bearbeitung bis 2025 — fünf Jahre. Wir Gründer haben persönlich für einen großen Teil des Fremdkapitals gehaftet, mussten zurückzahlen plus Vergleichssumme an den Insolvenzverwalter, um den Vorwurf der Insolvenzverschleppung zu vermeiden.
2020–2022 drei Jahrgänge in Folge Juror beim Digital Champions Award (Telekom & Handelsblatt) für digitale Transformation im deutschen Mittelstand. Außerdem Jurymandate beim Invention Gründerpreis der Familienunternehmer und beim Hochschullehre-Award für Digitalisierung in der akademischen Ausbildung.
Gemeinsam mit Kai Michael Schäfer. Operative KI-Beratung für Mittelständler zwischen 50 und 3.000 Mitarbeitern. 30/70-Regel: 30 Prozent Technologie, 70 Prozent Kultur.
Seit 2019 im Aufsichtsrat der Bensberger Bank, einer genossenschaftlichen Volksbank. Aus Überzeugung zum genossenschaftlichen Wesen.
Eine externe Einheit, 2020 in der Covid-Phase für den Konzern Optadata aufgebaut. Neues Team, eineinhalb Jahre geführt, dann ins Hauptunternehmen überführt.
Deutschland scheitert nicht an fehlender Technologie, sondern an fehlender Handlungsbereitschaft. 2018 erschienen, 2026 härter zutreffend als je zuvor.
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