KI-Agent
Kein Chatbot, der antwortet, sondern ein System, das Aufgaben selbst abarbeitet.
Agentic Commerce bezeichnet den Einkauf, bei dem ein KI-Agent im Auftrag eines Menschen Produkte sucht, vergleicht und im Idealfall auch bestellt und bezahlt. Der Kunde besucht keinen Onlineshop mehr, sondern beauftragt einen Assistenten wie ChatGPT oder Gemini. Offene Protokolle wie ACP von OpenAI und Stripe oder Googles UCP regeln, wie Agent und Händler miteinander sprechen.
Im September 2025 veröffentlichten OpenAI und Stripe das Agentic Commerce Protocol (ACP) und starteten den Direktkauf in ChatGPT. Google stellte im Januar 2026 auf der Handelsmesse NRF das Universal Commerce Protocol (UCP) vor, entwickelt mit Partnern wie Shopify, Etsy und Walmart. Der Weg ist holprig: Anfang März 2026 nahm OpenAI den direkten Checkout wieder aus ChatGPT heraus und setzt seither auf Händler-Apps im Chat. Die Richtung ändert das nicht — die Produktsuche wandert in den KI-Assistenten.
Für den Mittelstand verschiebt sich damit die Frage, wo Sichtbarkeit entsteht. Ein Agent liest keine schön gestaltete Startseite, er liest Daten: Preise, Verfügbarkeit, technische Merkmale, Lieferzeiten. Wer diese Daten nicht sauber und maschinenlesbar bereitstellt, taucht in der Auswahl des Agenten nicht auf. Das gilt auch im B2B-Geschäft, wo Einkaufsagenten Standardteile und Nachbestellungen übernehmen werden.
Vertiefung im Blog: ChatGPT-Werbeanzeigen: Was der Werbeanzeigen-Manager von OpenAI bedeutet →
Wo Agentic Commerce im betrieblichen Alltag konkret wird — Beispiele aus der Arbeit mit mittelständischen Unternehmen.
Produktdaten mit Preisen, Verfügbarkeit und technischen Merkmalen als strukturierten Feed pflegen
Ersatzteil- und Nachbestellungen, die das Einkaufssystem eines Kunden direkt auslösen kann
Regelmäßig prüfen, ob und wie das eigene Sortiment in ChatGPT, Gemini und Perplexity auftaucht
Sie wollen Agentic Commerce nicht nur verstehen, sondern im eigenen Unternehmen nutzen?
Keynote: KI im Vertrieb →Kein Chatbot, der antwortet, sondern ein System, das Aufgaben selbst abarbeitet.
Nicht mehr auf Platz eins ranken, sondern in der KI-Antwort vorkommen.
Der USB-Anschluss für KI: ein Stecker für CRM, Kalender, Datenbank und Dateiablage.
Vom Entscheidungsbaum zum Gesprächspartner — und zum Haftungsfall, wenn er fabuliert.
Im E-Commerce sucht, vergleicht und bestellt der Mensch selbst im Onlineshop. Im Agentic Commerce übernimmt ein KI-Agent diese Schritte in seinem Auftrag. Der Händler verkauft dann nicht mehr an einen Besucher seiner Website, sondern an eine Software, die Daten auswertet.
Die bekanntesten sind das Agentic Commerce Protocol (ACP) von OpenAI und Stripe aus dem September 2025 und das Universal Commerce Protocol (UCP) von Google aus dem Januar 2026. Für Zahlungen durch Agenten hat Google zusätzlich das Agent Payments Protocol (AP2) vorgestellt.
Ja. Gerade wiederkehrende Bestellungen von Standardteilen, Verbrauchsmaterial oder Ersatzteilen eignen sich für Einkaufsagenten. Wer als Lieferant gute, strukturierte Produktdaten liefert, wird von solchen Systemen eher berücksichtigt.
Von Agentic Commerce zur Anwendung im eigenen Betrieb: Als Keynote Speaker und KI-Berater zeige ich Entscheidern im Mittelstand, wo KI Arbeit abnimmt — und wo nicht.