KI-Agent
Kein Chatbot, der antwortet, sondern ein System, das Aufgaben selbst abarbeitet.
Deep Research bezeichnet eine Funktion von KI-Assistenten, die eine Rechercheaufgabe eigenständig in mehreren Schritten bearbeitet: Sie plant Suchanfragen, liest zahlreiche Webquellen, wertet sie aus und fasst die Ergebnisse in einem Bericht mit Quellenangaben zusammen. Angeboten wird sie unter anderem von OpenAI, Google und Perplexity. Ein Durchlauf dauert Minuten statt Sekunden.
Technisch ist Deep Research ein KI-Agent mit Suchzugriff. Statt auf eine Frage sofort zu antworten, legt er einen Rechercheplan an, sucht, liest, verwirft und sucht weiter, bis er genug Material für einen Bericht hat. Google brachte die Funktion Ende 2024 in Gemini, OpenAI folgte am 2. Februar 2025 in ChatGPT, Perplexity knapp zwei Wochen später.
Für den Mittelstand ersetzt Deep Research einen Teil der Vorarbeit, für die früher Tage oder ein externer Dienstleister nötig waren: Marktüberblicke, Wettbewerbsanalysen, Förderprogramme. Der Bericht ist allerdings nur so gut wie seine Quellen. Die Systeme greifen auch auf schwache Seiten zurück und können Belege falsch zuordnen. Wer die Ergebnisse für eine Entscheidung nutzt, prüft die wichtigsten Quellen selbst nach.
Vertiefung im Blog: Deep Research mit KI — Anleitung und Toolübersicht →
Wo Deep Research im betrieblichen Alltag konkret wird — Beispiele aus der Arbeit mit mittelständischen Unternehmen.
Wettbewerbs- und Marktüberblicke vor einem Messeauftritt oder Markteintritt
Förderprogramme und regulatorische Anforderungen für ein Investitionsvorhaben zusammentragen
Profile von Lieferanten, Partnern oder Kunden vor einem Erstgespräch vorbereiten
Sie wollen Deep Research nicht nur verstehen, sondern im eigenen Unternehmen nutzen?
KI-Workshop für Ihr Team →Kein Chatbot, der antwortet, sondern ein System, das Aufgaben selbst abarbeitet.
Klingt plausibel, ist falsch. Warum Sprachmodelle Fakten erfinden.
Erst denken, dann antworten: langsamer, teurer — bei kniffligen Aufgaben klar besser.
Nicht mehr auf Platz eins ranken, sondern in der KI-Antwort vorkommen.
Eine Funktion in ChatGPT, die OpenAI am 2. Februar 2025 eingeführt hat. Sie recherchiert eine Frage eigenständig im Web, liest und bewertet viele Quellen und liefert nach einigen Minuten einen ausführlichen Bericht mit Quellenangaben.
Deutlich belastbarer als eine einfache Chat-Antwort, weil sie auf nachvollziehbaren Quellen beruhen — aber nicht fehlerfrei. Die Qualität der Quellen schwankt, und Aussagen können falsch zugeordnet sein. Zentrale Fakten sollten vor einer Entscheidung im Original geprüft werden.
Unter anderem ChatGPT (OpenAI), Gemini (Google) und Perplexity unter dem Namen Deep Research sowie Claude (Anthropic) mit seiner Research-Funktion. Die Ergebnisse unterscheiden sich je nach Thema — ein Vergleich derselben Frage in zwei Tools lohnt sich.
Von Deep Research zur Anwendung im eigenen Betrieb: Als Keynote Speaker und KI-Berater zeige ich Entscheidern im Mittelstand, wo KI Arbeit abnimmt — und wo nicht.