KI-Use-Case
Ein konkreter Arbeitsschritt mit Messgröße — nicht „irgendwas mit KI“.
KI-Automatisierung bezeichnet die Automatisierung von Geschäftsprozessen mithilfe von KI-Modellen, die unstrukturierte Inhalte wie E-Mails, PDFs oder Bilder verstehen und Entscheidungen innerhalb eines Ablaufs vorbereiten. Anders als klassische Robotic Process Automation (RPA), die starren Regeln folgt, kommt sie auch mit wechselnden Formaten und Formulierungen zurecht.
RPA arbeitet wie ein sehr fleißiger, sehr wörtlicher Praktikant: Software-Roboter klicken nach festem Skript durch Bildschirmmasken und übertragen Daten von A nach B. Das ist zuverlässig, solange sich nichts ändert — ein verschobenes Feld oder ein neues Rechnungslayout, und der Ablauf bricht ab. KI-Automatisierung versteht dagegen Inhalte. Sie erkennt eine Bestellung auch dann, wenn jeder Kunde sie anders formuliert. Der Preis dafür: Sie arbeitet mit Wahrscheinlichkeiten und kann sich irren.
Für den Mittelstand ist deshalb selten die Frage RPA oder KI, sondern wie man beides kombiniert. Feste Schritte — Daten ins ERP schreiben, Dateien ablegen — erledigen Workflow-Werkzeuge wie Power Automate, Make oder n8n regelbasiert. Das Lesen, Einordnen und Zusammenfassen übernimmt ein KI-Modell. Und wo ein Irrtum teuer wird, steht eine menschliche Freigabe dazwischen.
Wo KI-Automatisierung im betrieblichen Alltag konkret wird — Beispiele aus der Arbeit mit mittelständischen Unternehmen.
Bestellungen aus E-Mails und PDF-Anhängen auslesen und ins ERP übertragen
Service-Tickets nach Thema und Dringlichkeit vorsortieren und dem richtigen Team zuweisen
Lieferantenzertifikate auslesen und vor Ablauf automatisch eine Erinnerung auslösen
Sie wollen KI-Automatisierung nicht nur verstehen, sondern im eigenen Unternehmen nutzen?
KI-Beratung & Umsetzung →Ein konkreter Arbeitsschritt mit Messgröße — nicht „irgendwas mit KI“.
Kein Chatbot, der antwortet, sondern ein System, das Aufgaben selbst abarbeitet.
Die KI schlägt vor, der Mensch entscheidet — und steht dafür gerade.
Der USB-Anschluss für KI: ein Stecker für CRM, Kalender, Datenbank und Dateiablage.
RPA führt festgelegte Regeln aus und braucht gleichbleibende, strukturierte Eingaben. KI-Automatisierung versteht unstrukturierte Inhalte wie Freitext, PDFs oder Bilder und kommt mit Abweichungen zurecht — arbeitet dafür aber nicht mit hundertprozentiger Sicherheit.
Nein, sie ergänzt sie. Für stabile, regelbasierte Schritte bleibt RPA oder ein klassischer Workflow die zuverlässigere und günstigere Wahl. KI übernimmt die Stellen, an denen Inhalte verstanden oder eingeordnet werden müssen.
Verbreitet sind Workflow-Plattformen wie Microsoft Power Automate, Make oder n8n, die KI-Modelle als einzelne Schritte einbinden. Für komplexere Abläufe kommen KI-Agenten hinzu, die mehrere Systeme selbstständig ansteuern.
Von KI-Automatisierung zur Anwendung im eigenen Betrieb: Als Keynote Speaker und KI-Berater zeige ich Entscheidern im Mittelstand, wo KI Arbeit abnimmt — und wo nicht.