KI-Agent
Kein Chatbot, der antwortet, sondern ein System, das Aufgaben selbst abarbeitet.
auch: HITL
Human in the Loop (HITL) bezeichnet ein Vorgehen, bei dem ein Mensch an festgelegten Stellen eines KI-gestützten Prozesses prüft, korrigiert oder freigibt. Die KI liefert Vorschläge, die Entscheidung trifft der Mensch. Das Prinzip begrenzt die Folgen von Halluzinationen und Fehlentscheidungen; für Hochrisiko-Systeme verlangt der AI Act in Artikel 14 menschliche Aufsicht.
Man unterscheidet grob drei Stufen. Beim Human in the Loop gibt ein Mensch jedes Ergebnis frei, bevor es wirkt. Beim Human on the Loop läuft der Prozess selbstständig, ein Mensch überwacht ihn und kann eingreifen. Ohne Mensch im Ablauf arbeitet das System vollautomatisch. Je größer die Folgen eines Fehlers, desto enger muss der Mensch eingebunden sein.
Für den Mittelstand ist die entscheidende Frage nicht, ob ein Mensch beteiligt ist, sondern an welcher Stelle. Ein KI-Entwurf für eine Kundenmail braucht eine Freigabe vor dem Versand, eine interne Zusammenfassung vielleicht nicht. Die eigentliche Gefahr liegt im Abnicken: Wer hundert gute Vorschläge durchgewunken hat, prüft den hunderteinsten nicht mehr. Freigabe muss deshalb echte Prüfung bleiben — mit Zeit dafür und mit Verantwortung.
Wo Human in the Loop im betrieblichen Alltag konkret wird — Beispiele aus der Arbeit mit mittelständischen Unternehmen.
KI entwirft Antworten auf Reklamationen, eine Mitarbeiterin gibt jede vor dem Versand frei
Ein KI-Agent bereitet Bestellungen vor, ab einem festgelegten Betrag ist eine Freigabe nötig
KI sortiert keine Bewerbungen aus, sondern fasst sie für die Personalabteilung zusammen
Sie wollen Human in the Loop nicht nur verstehen, sondern im eigenen Unternehmen nutzen?
Keynote: Leadership mit KI →Kein Chatbot, der antwortet, sondern ein System, das Aufgaben selbst abarbeitet.
Klingt plausibel, ist falsch. Warum Sprachmodelle Fakten erfinden.
Das EU-Gesetz, das KI-Systeme nach Risiko einstuft — und was davon den Mittelstand trifft.
Wer darf welche KI mit welchen Daten nutzen? Die Spielregeln dafür.
Dass ein Mensch fest in einen KI-gestützten Ablauf eingebunden ist und Ergebnisse prüft oder freigibt, bevor sie wirken. Die KI bereitet vor, der Mensch entscheidet und trägt die Verantwortung.
Für Hochrisiko-KI-Systeme verlangt der AI Act in Artikel 14 eine wirksame menschliche Aufsicht. Unabhängig davon gibt Artikel 22 DSGVO Betroffenen das Recht, keiner ausschließlich automatisierten Entscheidung mit rechtlicher oder ähnlich erheblicher Wirkung unterworfen zu werden.
An der Freigabestelle ja — und das ist gewollt. Die Zeitersparnis entsteht in der Vorbereitung, die Prüfung bleibt beim Menschen. Wo Fehler wenig kosten, kann die Freigabe entfallen oder stichprobenartig erfolgen.
Von Human in the Loop zur Anwendung im eigenen Betrieb: Als Keynote Speaker und KI-Berater zeige ich Entscheidern im Mittelstand, wo KI Arbeit abnimmt — und wo nicht.