Large Language Model
Das Sprachmodell unter ChatGPT & Co. — es rechnet Wahrscheinlichkeiten, keine Wahrheit.
auch: Open Source KI
Ein Open-Weight-Modell ist ein KI-Modell, dessen trainierte Gewichte öffentlich zum Download bereitstehen. Unternehmen können es auf eigener Hardware oder in einer selbst gewählten Cloud betreiben und anpassen. Bekannte Beispiele sind Llama von Meta, die Modelle von Mistral, DeepSeek, Qwen von Alibaba und gpt-oss von OpenAI.
„Open Weight“ ist nicht dasselbe wie Open Source. Veröffentlicht werden die Gewichte — das Ergebnis des Trainings —, meist aber nicht die Trainingsdaten und oft unter eigenen Lizenzen. Metas Llama-Lizenz etwa enthält Nutzungsbeschränkungen, weshalb die Open Source Initiative sie nicht als Open Source anerkennt. Andere Modelle, darunter OpenAIs im August 2025 veröffentlichtes gpt-oss und viele Mistral-Modelle, stehen unter der freizügigen Apache-2.0-Lizenz.
Spätestens seit DeepSeek im Januar 2025 mit R1 ein offenes Reasoning-Modell veröffentlichte, das in Benchmarks mit OpenAIs o1 mithielt, ist der Abstand zwischen offenen und geschlossenen Modellen kleiner geworden. Für den Mittelstand zählt vor allem die Kontrolle: Daten verlassen das eigene Rechenzentrum nicht, es gibt keine Abhängigkeit von Preis- oder Modelländerungen eines Anbieters. Der Preis dafür ist Betriebsaufwand — Hardware, Updates, Sicherheit und jemand, der sich darum kümmert.
Bei Modellen aus China wie DeepSeek oder Qwen lohnt ein zweiter Blick: Selbst betrieben fließen zwar keine Daten nach China, die Modelle können aber inhaltliche Prägungen aus ihrem Training mitbringen.
Wo Open-Weight-Modell im betrieblichen Alltag konkret wird — Beispiele aus der Arbeit mit mittelständischen Unternehmen.
Vertrauliche Konstruktions- oder Personaldaten mit einem lokal betriebenen Modell auswerten
Ein kleines offenes Modell auf einem Server in der Fertigung ohne Internetanbindung einsetzen
Ein offenes Modell per Fine-Tuning auf eine einzige wiederkehrende Fachaufgabe spezialisieren
Sie wollen Open-Weight-Modell nicht nur verstehen, sondern im eigenen Unternehmen nutzen?
KI-Strategie — Keynote →Das Sprachmodell unter ChatGPT & Co. — es rechnet Wahrscheinlichkeiten, keine Wahrheit.
Das Modell umerziehen statt ihm Unterlagen hinzulegen — selten der erste Schritt.
Erst denken, dann antworten: langsamer, teurer — bei kniffligen Aufgaben klar besser.
Wer darf welche KI mit welchen Daten nutzen? Die Spielregeln dafür.
Nicht ganz. Bei Open-Weight-Modellen sind die trainierten Gewichte frei verfügbar, Trainingsdaten und Trainingscode meist nicht. Zudem gelten teils eigene Lizenzen mit Einschränkungen. Umgangssprachlich wird trotzdem oft von „Open Source KI“ gesprochen.
Llama (Meta), die Modelle von Mistral aus Paris, DeepSeek, Qwen (Alibaba), Gemma (Google) und gpt-oss (OpenAI). Sie unterscheiden sich in Größe, Lizenz und Stärken — für den Unternehmenseinsatz ist die Lizenz genauso wichtig wie die Leistung.
Wenn besonders sensible Daten verarbeitet werden oder Unabhängigkeit von US-Anbietern Priorität hat, ja. Für allgemeine Büroaufgaben sind gemietete Modelle über Cloud-Anbieter mit EU-Rechenzentrum meist einfacher und günstiger.
Von Open-Weight-Modell zur Anwendung im eigenen Betrieb: Als Keynote Speaker und KI-Berater zeige ich Entscheidern im Mittelstand, wo KI Arbeit abnimmt — und wo nicht.