„Wir sind KRITIS — KI geht bei uns nicht."
Falsch differenziert. KRITIS schränkt KI im Netzbetrieb stark ein, gibt aber Vertrieb und Backoffice viel Bewegungsfreiheit. Klare Trennung statt Pauschalverbot.
Zwischen regulierter Versorgung, Wettbewerbsmarkt und KRITIS-Schutz. Die KI-Keynote für Stadtwerke, Energieversorger und Netzbetreiber.
Energieversorger leben in drei Welten gleichzeitig: regulierte Versorgungsstruktur, Wettbewerbsmarkt im Vertrieb, technische Netzinfrastruktur als kritische Infrastruktur. KI wirkt in allen drei Welten — aber jeweils anders. Die Keynote adressiert die Komplexität statt sie zu vereinfachen. Mit konkreten Use-Cases zwischen Predictive Maintenance, Lastprognose, Kundenservice und ESG-Reporting. Für VKU-Tagungen, BDEW-Kongresse und Stadtwerke-Klausuren.
Diagnose nach Stadtwerke-Einsätzen und VKU-Umfeld.
Die Energiewirtschaft ist die Branche, in der KI gleichzeitig Notwendigkeit und Risiko ist. Notwendigkeit, weil die Energiewende-Komplexität anders nicht beherrschbar ist. Risiko, weil eine KI-Fehlentscheidung im Netzbetrieb keine Marketing-Folgen hat — sondern unmittelbar Versorgungssicherheit gefährdet.
Drei Realitäten prägen die Lage. Erstens: Die Energiewende erzeugt Komplexität, die menschlich nicht mehr beherrschbar ist. Volatile Erneuerbare, dezentrale Erzeugung, Sektorenkopplung, Smart Grid, neue Marktrollen — die Operationssteuerung eines modernen Netzes braucht KI. Punkt.
Zweitens: Die KRITIS-Strenge ist real. Energieversorger sind kritische Infrastruktur. BNetzA, EnWG, IT-Sicherheitsgesetz, ENISA-Vorgaben — der regulatorische Rahmen ist eng. KI-Anwendungen im Netzbetrieb laufen unter strenger Aufsicht. Wer hier zu schnell ist, verursacht Probleme, die Stadtwerke jahrelang aufarbeiten.
Drittens: Im Vertrieb gibt es Bewegungsfreiheit. Kundenservice, Tarifgestaltung, Energie-Beratung für Geschäftskunden, ESG-Reporting — hier sind KI-Anwendungen möglich, ohne KRITIS-Risiken einzugehen. Diese Use-Cases sind der typische KI-Einstieg in der Energiewirtschaft.
Die Keynote adressiert beide Seiten — Notwendigkeit und Risiko — ohne in Hype oder Bremse zu kippen.
Erstens: Die Versorgungssicherheit ist kein Verhandlungsgegenstand. Anders als in Handel oder Vertrieb haben Stadtwerke kein „können wir mal probieren". KI im Netzbetrieb wird mit derselben Disziplin behandelt wie eine neue Schaltanlage — geplant, getestet, freigegeben, dokumentiert. Die Keynote respektiert diese Realität.
Zweitens: Die Branche hat Engineering-Kultur. Energietechniker und Netzplaner sind Ingenieure. Ihre Sprache ist technisch präzise, ihre Skepsis berechtigt. Wer ohne Engineering-Verständnis über KI redet, verliert das Publikum sofort.
Drittens: Stadtwerke haben Mittelstands-Realität. Trotz technischer Komplexität sind viele Stadtwerke organisatorisch wie Mittelständler — schlanke Führung, persönliche Strukturen, regionale Verankerung. Die Keynote nutzt genau diese Mittelstands-Realität als Anker, statt sie zu ignorieren.
Falsch differenziert. KRITIS schränkt KI im Netzbetrieb stark ein, gibt aber Vertrieb und Backoffice viel Bewegungsfreiheit. Klare Trennung statt Pauschalverbot.
KI in der Energiewirtschaft ist nicht nur technisch. Kundenservice, Vertrieb, ESG, Compliance — alle Bereiche profitieren. Wer das delegiert, verschenkt 80 Prozent der Use-Cases. KI als Querschnittsthema.
Smart-Grid-Ausbau ist ein 10-Jahres-Programm. Wer auf den fertigen Smart-Grid wartet, verpasst die KI-Use-Cases, die heute schon funktionieren. Parallel statt sequentiell.
Sensordaten von Trafostationen, Leitungen, Schaltanlagen werden auf Anomalien analysiert. Wartung wird vorausschauend geplant statt reaktiv ausgeführt. Reduziert ungeplante Ausfälle deutlich.
KI-Modelle analysieren Verbrauchsmuster und EE-Einspeisung. Bessere Bilanzkreis-Steuerung, geringere Ausgleichsenergie-Kosten, präzisere Beschaffungsentscheidungen.
Tarifanfragen, Abrechnungsklärungen, Wechselprozesse werden KI-gestützt vorbereitet. Sachbearbeiter konzentrieren sich auf komplexe Fälle. Reduziert Bearbeitungszeit deutlich.
Für Geschäftskunden: KI-gestützte Analyse von Verbrauchsmustern, Optimierungsvorschläge, ESG-Berichterstattung. Stadtwerke werden vom Lieferanten zum Berater.
Steigende Berichtspflichten (CSRD, EU-Taxonomie) werden KI-gestützt vorbereitet. Datenextraktion, Strukturierung, Plausibilitätschecks. Reduziert Reporting-Aufwand massiv.
KI-gestützte Optimierung von Bilanzkreisen, Day-Ahead- und Intraday-Handel. Geringere Ausgleichsenergie, bessere Beschaffungsergebnisse. Für mittlere und große Versorger besonders relevant.
Die drei Grundprinzipien — auf KRITIS-Realität angepasst.
Versorger verstehen Anlagen. KI wird wie eine neue Anlage geplant: Spezifikation, Beschaffung, Inbetriebnahme, Wartung, Modernisierung. Mit Doku, Audit, Freigabe.
Diese Diszipliniertheit ist genau das, was KI in der Energiewirtschaft braucht.
In KRITIS-Branchen verschiebt sich die 70-Prozent-Seite stärker in Richtung Compliance, Audit, Dokumentation. Aber auch hier gilt: Mehr Aufwand in Menschen und Prozessen als in Tools.
Strategische Richtung kommt vom Vorstand. Operative Use-Case-Identifikation aus Netzleitstelle, Kundenservice, Vertrieb. Die Doppelbewegung ist im Versorger genauso wichtig wie überall sonst.
„Energie ist kritische Infrastruktur — das prägt jede KI-Entscheidung."
Die Energiewirtschaft ist die regulierteste Mittelstandsbranche, die ich bespiele. Versorger sind keine Industrieunternehmen, keine Banken — sie sind etwas Eigenes mit einer Mischung aus Engineering-Kultur, Mittelstands-Strukturen und KRITIS-Disziplin.
Die Keynote respektiert genau diese Eigenart. Keine Hype-Botschaften, keine Tech-Schwärmerei, sondern eine klare Einordnung der Möglichkeiten und Grenzen.
Im Vorgespräch wird der Zuschnitt festgelegt: Stadtwerk mit 50 oder 500 Mitarbeitern, Vertriebs- oder Netz-Fokus, Verbands- oder Inhouse-Event.
Status Verlag · 2018 · ISBN 978-3-942924-30-6
„Eine Vision muss das Bild einer positiven Zukunft zeichnen, aber sie muss auch fordernd sein und uns berühren. Nur dann werden wir uns dafür engagieren. Das gilt für Deutschland — das gilt für Stadtwerke und Energieversorger, die KI im Asset-Management einführen wollen, ohne ihre Belegschaft zu überfordern."
Was geht mit KRITIS, was nicht, was geht mit Auflagen. Differenzierte Sicht statt Pauschal-Verbot, ohne die Versorgungssicherheit zu gefährden.
Predictive Maintenance, Lastprognose, Kundenservice, Energie-Beratung, ESG-Reporting, Bilanzkreis-Optimierung. Mit konkreten Einführungs-Zeiten und Tools.
Saubere Differenzierung der Anwendungsfelder. Wo strenge Regeln greifen, wo Bewegungsfreiheit herrscht. Damit Stadtwerke nicht aus pauschaler Vorsicht alle Chancen verpassen.
Warum die Komplexität der Energiewende KI nicht zur Option macht, sondern zur Notwendigkeit. Mit Implikationen für Geschäftsmodelle und Service-Innovation.
Welche zwei Use-Cases starten in den ersten 90 Tagen? Welche Compliance-Schritte sind parallel zu durchlaufen? Welche Rollen werden besetzt? Konkret, anwendbar, vorstands-tauglich.
Classic 40–60 Min. Heterogenes Publikum aus Stadtwerken und Versorgungsunternehmen. Breiter KI-Überblick mit Energie-spezifischen Schwerpunkten.
Deep Dive 2–3 h mit Arbeitssession. Fokus: 90-Tage-Roadmap, Use-Case-Priorisierung, Governance-Aufbau für KI im KRITIS-Umfeld.
Compact 30 Min als Programmpunkt. Strategische Einordnung für gemischtes Publikum aus Energiewirtschaft.
Wenn das Publikum aus Smart-Grid-Spezialisten und Netz-Ingenieuren besteht, fehlt die Mittelstands-Resonanz. Dafür gibt es spezialisiertere Tech-Speaker.
„Wie eine tragende Säule im Nebel der Buzzwords. Klare Aussagen, strategischer Blick, praxisnaher Content."
„Ideale Balance aus Sensibilisierung und Motivation. Mit Witz, Charme und fundiertem Fachwissen vermittelt er das Thema KI anschaulich und praxisnah."
„Inspirierend, motivierend, reflektierend. Es gelang ihm, die Zuhörer zu motivieren, aktiv an ihrer eigenen Entwicklung zu arbeiten."
Weil Energieversorger zwischen drei Welten leben: regulierte Versorgungsstruktur, Wettbewerbsmarkt im Vertrieb, technische Netzinfrastruktur. KI wirkt in allen drei Welten — aber jeweils anders. Eine Keynote muss diese Komplexität adressieren statt zu vereinfachen.
Sechs Anwendungen: Predictive Maintenance im Netz, Lastprognose, Kundenservice-Automation, KI-gestützte Energie-Beratung für Geschäftskunden, Bilanzkreis-Optimierung, ESG- und Klima-Reporting.
Vorsichtig. Energiewirtschaft ist kritische Infrastruktur (KRITIS), die Anforderungen sind hoch: BNetzA, EnWG, IT-Sicherheitsgesetz. KI im Netzbetrieb läuft unter strenger Aufsicht, im Vertrieb gibt es mehr Bewegungsfreiheit.
Ja, mit Anpassung. Kleine Stadtwerke brauchen pragmatische Use-Cases mit niedriger IT-Schwelle. Große Versorger brauchen strategische Einordnung mit Governance-Fokus.
Direkt. Energiewende bedeutet zunehmende Komplexität: dezentrale Erzeugung, Volatilität durch Erneuerbare, Sektorenkopplung. Diese Komplexität ist menschlich kaum mehr beherrschbar — KI ist nicht Option, sondern Notwendigkeit.
VKU-Jahrestagung, BDEW-Kongresse, regionale Stadtwerke-Tagungen, EnBW-/E.ON-/RWE-Mitarbeiter-Events. Classic-Format Standard, Deep Dive für Vorstandsklausuren.
Fünf Ergebnisse: KI-Realität in der Energiewirtschaft, sechs priorisierte Use-Cases, Klarheit zu BNetzA-/KRITIS-Rahmenbedingungen, strategische Sicht auf Energiewende und KI, 90-Tage-Fahrplan.
Keynote-Einsätze in regionalen Stadtwerken und bei Versorgungs-Konferenzen. Plus laufende AITP-Mandate in der Branche. Optadata Digital Market Lab als operative Mittelstands-Erfahrung mit B2B-Bezug.
Drei Formate, DACH-weit. Briefing in zwei Minuten, Angebot in 48 Stunden.