„Heute lernen Sie keine KI. Heute entscheiden Sie.“
Masterclass KI-Agenda 2027: The Pioneer, drei Stunden auf der Pioneer Two
Kein Frontalvortrag, sondern ein Nachmittag, an dessen Ende jeder seine eigene KI-Agenda hat. Spielregel: Heute lernen Sie keine KI. Heute entscheiden Sie. Ein Pilotformat von The Pioneer mit 13 Unternehmen aus Produktion, Handel, Energie und Dienstleistung.
- Veranstalter
- The Pioneer ↗
- Anlass & Ort
- Masterclass auf dem Redaktionsschiff Pioneer Two · Berlin
- Format
- Masterclass, 3 Std. mit drei Übungen · Deutsch
- Publikum
- 13 Unternehmen von 5 bis über 3.000 Mitarbeitenden
Was der Veranstalter wollte. Und wer im Saal saß.
Jede Keynote KI beginnt mit einem Briefing-Gespräch. Daraus entstehen Titel, Branchenteil und Use Cases. Das war der Auftrag hier.
Die Aufgabe
Ein neues Format für Unternehmer und Geschäftsführer: keine Keynote, sondern eine Masterclass, an deren Ende jeder seine eigene KI-Agenda hat. Mein Anspruch war, einen Piloten zu liefern, den die Teilnehmenden weiterempfehlen.
Das Publikum
13 Unternehmen mit fünf bis über 3.000 Mitarbeitenden. Produktion und Handwerk: Stahl- und Metallbau, Guss- und Schmiedeteile, Zahntechnik. Handel und Logistik: Presse- und E-Commerce-Logistik, Kalk und Baustoffe. Energie: Freiflächen-Photovoltaik, Strom- und Gasnetz. Dienstleistung: Executive Sparring, Lohnabrechnung und IT, Versicherungsmakler, Individualsoftware. Dazu Antriebstechnik sowie Freizeit und Gastronomie.
Der Rahmen
Drei Stunden in sieben Kapiteln auf dem Redaktionsschiff Pioneer Two in Berlin, mit Kaffeepause an Deck, danach Dinner und Networking an Bord. Drei Erfolgserlebnisse zum Selbermachen am Laptop oder Handy, mit jedem KI-Tool.
„KI-Agenda 2027: Jetzt entscheiden.“
Was in der Keynote passiert ist.
Rekonstruiert aus Briefing und Deck. Mitschnitte gibt es nicht, die Folien bekamen die Teilnehmenden per QR-Code.
Heute lernen Sie keine KI. Heute entscheiden Sie. Das war die Spielregel, die ich zu Beginn an die Wand geworfen habe, auf dem Redaktionsschiff Pioneer Two in Berlin. Dreizehn Unternehmen, vom Zahntechnik-Labor mit fünf Leuten bis zum Netzbetreiber mit über 3.000. Stahl- und Metallbau, Guss- und Schmiedeteile, Presse- und E-Commerce-Logistik, Kalk und Baustoffe, Freiflächen-Photovoltaik, Lohnabrechnung, Versicherungsmakler, Individualsoftware, Antriebstechnik, Gastronomie.
The Pioneer wollte ein neues Format testen: keine Keynote, sondern eine Masterclass, an deren Ende jeder seine eigene KI-Agenda hat. Drei Stunden, sieben Kapitel, drei Übungen, Kaffeepause an Deck, danach Dinner. Mein Anspruch: einen Piloten liefern, den die Teilnehmenden weiterempfehlen.
Fast alle nutzen KI. Kaum einer holt etwas heraus.
Kapitel eins war die Lage: 725 Milliarden Dollar KI-Investitionen, exponentielle Technologie, humanoide Roboter bald für 20.000 bis 30.000 Euro. Und die Mittelstandszahl, die den Nachmittag gerahmt hat: Fast alle nutzen KI. Kaum einer holt etwas heraus. 40 bis 80 Prozent Effizienz wären möglich, ein bis drei Prozent sind Realität. Der Engpass ist nicht die Technik, sondern Prozesse, Kontext und Befähigung.
Kapitel zwei: Arbeit wird neu verteilt. Traktor statt Pferd. Die Tastatur ist das Pferd von heute. Gezeigt am Kalkulator im Metallbau, weil zwei Metallbauer im Raum saßen: Vier von zehn Tätigkeiten übernimmt die KI, drei unterstützt sie. Der Preis bleibt Chefsache.
Zwei Minuten reden. Fertige Arbeit zurück.
Dann die erste Übung, und hier kippt das Format. Jeder spricht zwei Minuten lang Gedanken zu einem eigenen Projekt in sein Handy. Die KI macht daraus Aufgabenliste, offene Entscheidungen und eine Mail. Sprechen ist rund dreimal schneller als Tippen, 40 gegen 150 Wörter pro Minute, und lautes Denken liefert den Kontext, den ein Prompt nie hätte.
Kapitel drei: Führung verändert sich. Von der Führungskraft mit Team zur Orchestrierung. Das KOMPASS-Modell, drei Rollen in einer Führungskraft, die KI-Richtlinie jetzt und nicht perfekt. Dazu drei Use Cases aus meiner eigenen Praxis: Voice, der Verhandlungs-Coach im Einkauf und RITA, der Recruiting-Agent von AI Transformation Partners.
Verhandeln üben, bevor es zählt
Übung zwei: Die KI spielt den Key Account Manager eines Lieferanten. Jeder verhandelt fünf Minuten. Danach gibt es Feedback, wo man zu früh nachgegeben hat. Wer das einmal erlebt hat, versteht, warum ich KI in Verhandlungen für einen der unterschätztesten Use Cases im Mittelstand halte.
Kapitel fünf: die Plattform-Entscheidung. Zehn Kriterien. Und offen gelegt: In 95 Prozent meiner eigenen Projekte ist es Langdock. Kapitel sechs: die sieben teuersten Fehler, von ungeprüften Halluzinationen bis zur Schulung als Häkchen.
Der Faktencheck in drei Zeilen
Übung drei: die Preisentwicklung eines Rohstoffs mit Quellen recherchieren und die schwächste Aussage gegenprüfen. Drei Zeilen, ein Ergebnis, das man einem Gesellschafter zeigen kann. Wahrscheinlichkeit, nicht Wahrheit, das muss man einmal selbst gesehen haben.
Kapitel sieben: So macht man es richtig. Fünf Stufen von Exploration bis Orchestrierung, das KI-Betriebssystem, vier Investitionen, die sich immer lohnen, AI Audit und Enablement.
Eine Agenda ohne Namen und Datum ist ein Wunschzettel
Der Abschluss war kein Fazit. Jeder Teilnehmende sagte laut einen Satz: Bis Jahresende entscheide ich, verantwortlich ist. Dreizehn Sätze, dreizehn Agenden. Das ist der Unterschied zu einer Keynote: Am Ende steht keine Erkenntnis, sondern eine Entscheidung mit Namen.
Was die Branchenvielfalt gezeigt hat: Das gemeinsame Problem ist nicht die Technik. Es ist die Entscheidung über KI, und die liegt bei den Menschen im Raum. Was wäre Ihr Satz?
Was hängen blieb. Sätze aus dem Vortrag.
„Die Tastatur ist das Pferd von heute.“
„Fast alle nutzen KI. Kaum einer holt etwas heraus.“
„Eine Agenda ohne Namen und Datum ist ein Wunschzettel.“
Was ich aus diesem Auftritt mitgenommen habe.
Keine Erfolgsmeldung, sondern Notizen vom Rückweg. Was funktioniert hat und was ich beim nächsten Mal anders mache.
- 01
Das Format funktioniert, weil am Ende eine Entscheidung steht.
Nicht Wissen, sondern ein Satz, den jeder laut ausspricht: Bis Jahresende entscheide ich, verantwortlich ist. Das ist der Unterschied zwischen einer Masterclass und einer langen Keynote.
- 02
Selbermachen schlägt Zuhören.
Die drei Übungen sorgen für Erfolgserlebnisse direkt im Raum. Wer einmal zwei Minuten in sein Handy gesprochen hat und eine fertige Aufgabenliste zurückbekommt, braucht keine Folie mehr, die das erklärt.
- 03
Das gemeinsame Problem ist nicht die Technik.
13 Unternehmen von fünf bis über 3.000 Mitarbeitenden, vom Zahntechniker bis zum Netzbetreiber. Die Branchenvielfalt hat gezeigt: Das gemeinsame Problem ist die Entscheidung über KI, und die liegt bei den Menschen im Raum.
Fragen zu dieser Keynote und zum Format.
Was Veranstalter fragen, die einen ähnlichen Vortrag wie bei The Pioneer planen.
Was unterscheidet eine KI-Masterclass von einer Keynote KI?
Die Länge und das Ergebnis. Eine Keynote dauert 30 bis 90 Minuten und liefert Orientierung. Die Masterclass auf der Pioneer Two dauerte drei Stunden in sieben Kapiteln, mit drei Übungen am eigenen Laptop oder Handy, und endete mit einer persönlichen KI-Agenda: Was entscheide ich bis Jahresende, und wer ist verantwortlich? Spielregel des Nachmittags: Heute lernen Sie keine KI. Heute entscheiden Sie.
Welche Übungen wurden in der KI-Masterclass gemacht?
Drei Erfolgserlebnisse zum Selbermachen, mit jedem KI-Tool. Erstens: Zwei Minuten reden, fertige Arbeit zurück. Gedanken zu einem Projekt einsprechen, die KI macht Aufgabenliste, offene Entscheidungen und eine Mail daraus. Zweitens: Verhandeln üben, bevor es zählt. Die KI spielt den Key Account Manager eines Lieferanten, danach Feedback, wo man zu früh nachgegeben hat. Drittens: der Faktencheck in drei Zeilen. Preisentwicklung eines Rohstoffs mit Quellen recherchieren und die schwächste Aussage gegenprüfen.
Welche Inhalte standen in den sieben Kapiteln?
Was wirklich passiert, mit Investitionen, exponentieller Technologie und Mittelstandszahlen. Arbeit wird neu verteilt, am Beispiel des Kalkulators im Metallbau. Führung verändert sich, mit KOMPASS-Modell und KI-Richtlinie. Drei Use Cases aus der Praxis: Voice, Verhandlungs-Coach im Einkauf, RITA als Recruiting-Agent. Die Plattform-Entscheidung mit zehn Kriterien. Die sieben teuersten Fehler. Und: So macht man es richtig, mit fünf Stufen, KI-Betriebssystem und vier Investitionen, die sich immer lohnen.
Für wen eignet sich das Masterclass-Format?
Für Unternehmer und Geschäftsführer, die nicht noch einen Vortrag hören, sondern eine Entscheidung treffen wollen. Auf der Pioneer Two waren es 13 Unternehmen mit fünf bis über 3.000 Mitarbeitenden aus Produktion, Handel, Energie und Dienstleistung. Die Gruppengröße ist bewusst klein, damit jeder am Ende seinen Satz laut sagen kann. Das Format ist als Inhouse-Variante für Geschäftsführungen und Führungskreise buchbar.
Verwandte Casesund Keynotes.
Ähnliche Veranstaltung in Planung?
Eine Keynote KI wie bei The Pioneer: 30 Minuten Briefing, dann Branchenteil, Rollenbeispiele und Use Cases für Ihr Publikum. Kein Standardvortrag, kein Vertriebsgespräch.